Der Moment, in dem du dich wieder verlierst
Ich habe mich früher oft gefragt, wie man eigentlich merkt, dass man sich selbst verloren hat.
Es passiert ja nicht auf einen Schlag.
Sondern leise.
Wie eine Tür, die sich langsam hinter dir schließt –
und du merkst es erst, wenn du davorstehst und nicht mehr zurückkannst.
Es ist nicht der große Knall.
Nicht der eine Moment, in dem alles zusammenbricht.
Sondern es ist der ganz normale Dienstagmorgen.
An dem du aufwachst, funktionierst, gibst, arbeitest, planst –
und irgendwann am Nachmittag feststellst:
„Ich war heute noch keine Sekunde wirklich bei mir.“
So war es bei mir jahrelang.
Ich habe für alle funktioniert.
Als Mutter, als Ehefrau, als Trauerbegleiterin.
Ich war stark.
Ich war da.
Ich war… verschwunden.
Wenn ich zurückblicke, dann gab es nicht den einen Schlüsselmoment.
Aber es gab viele kleine, stille Hinweise.
Zum Beispiel diese Tasse Tee am Küchentisch.
Ich weiß noch, wie ich da saß –
endlich einen Moment allein –
und plötzlich fühlte, wie leer ich innerlich war.
Nicht weil nichts da war,
sondern weil ich mich selbst nicht mehr gespürt habe.
Ich wusste, was die Kinder brauchen.
Ich wusste, wie mein Kalender aussieht.
Ich wusste, was ich noch tun muss.
Aber ich wusste nicht mehr,
was ich brauche, um wieder bei mir anzukommen.
In meinem Buch „Endlich ich – Mein Weg aus alten Mustern“ beschreibe ich genau diesen Punkt:
Dass wir Frauen oft so sehr in Rollen leben –
in Verantwortung, in Fürsorge, in Reaktion –
dass unser Inneres irgendwann leiser wird.
Nicht weil es schwach ist.
Sondern weil niemand mehr fragt, wie es ihm geht. Nicht mal wir selbst.
Und irgendwann beginnen wir zu glauben,
dass „so sein“ normal ist.
Dass Erschöpfung eben dazugehört.
Dass das leise Ziehen in der Brust
nichts anderes ist als Alltag.
Aber das ist nicht wahr.
Denn dieses Ziehen ist ein Ruf.
Ein Ruf zurück zu dir.
Zurück zu deiner inneren Stimme.
Zu dem Teil in dir, der weiß, dass du mehr bist als das, was du gibst.
Und genau deshalb schreibe ich heute diesen Text.
Nicht als Expertin. Nicht als Coach.
Sondern als Frau, die diesen Weg kennt.
Weil ich weiß, wie sich dieses Verschwinden anfühlt.
Und weil ich heute weiß, dass es möglich ist, zurückzufinden – ganz ohne Drama.
Nur mit kleinen Schritten.
Mit einem bewussten Moment.
Mit einem Satz. Einer Geste. Einer Entscheidung.
Und die erste davon ist:
Ich möchte mich nicht mehr verlieren.
Wenn das in dir etwas zum Klingen bringt, dann lies weiter.
Im nächsten Abschnitt zeige ich dir, warum Selbstfürsorge nicht mit Disziplin beginnt,
sondern mit einem neuen Blick auf deinen Alltag.

Selbstfürsorge ist keine Methode –
sie ist eine Entscheidung.
Selbstfürsorge war für mich lange ein Konzept.
Etwas, das man „machen“ sollte.
Ein weiteres To-do zwischen all den anderen Dingen,
die man als verantwortungsvoller Mensch eben tut.
Und ganz ehrlich?
Ich war erschöpft von dieser Idee.
Denn wie sollte ich in einem Alltag voller Termine, emotionaler Anforderungen und innerer Unruhe
auch noch achtsam sein?
Auch noch für mich sorgen, wo ich doch gar nicht wusste, wie ich mich eigentlich fühle?
Viele der Frauen, die ich begleite,
kommen mit dieser stillen Sehnsucht zu mir:
„Ich will wieder bei mir ankommen. Aber ich weiß nicht mehr, wie.“
Und ich sage ihnen:
Selbstfürsorge beginnt nicht mit einer Methode.
Sie beginnt mit einer Entscheidung.
Nicht mit Disziplin.
Nicht mit Struktur.
Nicht mit Plänen.
Sondern mit dem ehrlichen, leisen Satz:
„Ich will mich nicht mehr verlieren.“
In meinem Buch „Endlich ich“ beschreibe ich,
wie oft wir versuchen, uns von außen zu stabilisieren:
Wir planen, kontrollieren, strukturieren –
und merken nicht, dass wir uns dabei immer weiter von innen entfernen.
Selbstfürsorge heißt nicht: perfekt durchhalten.
Sie heißt: wieder weich werden – dir selbst gegenüber.
Und ja, das ist eine Entscheidung.
Aber sie muss nicht laut sein.
Sie kann so leise sein wie ein Atemzug.
So unspektakulär wie ein bewusster Blick aus dem Fenster.
So echt wie der Satz:
„Ich brauche gerade einen Moment nur für mich.“
Wenn du gerade an dem Punkt stehst,
wo du spürst: „Ich will zurück zu mir – aber ich finde den Weg nicht mehr“,
dann lade ich dich ein:
Komm zu mir ins Gespräch.
Kein Coaching. Kein Druck. Keine Erwartungen.
Nur ein Raum für dich.
Ein stiller, klarer Raum,
in dem du wieder hören kannst,
was DU brauchst – nicht was von dir erwartet wird.
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Es sind 30 Minuten.
Nur du. Nur echt. Nur das, was gerade wichtig ist.

Kleine Rituale –
wie du dich im Alltag nicht wieder verlierst
Es sind nicht die großen Schritte, die uns zurück zu uns selbst bringen.
Sondern die kleinen.
Die, die so unscheinbar sind, dass sie oft übersehen werden.
Und doch sind sie wie leise Brücken:
zurück zu deiner inneren Mitte.
Ich erinnere mich gut an eine Frau im Coaching,
die sagte:
„Ich schaffe es ja, mich einmal in der Woche hinzusetzen. Aber ich verliere mich trotzdem ständig im Alltag.“
Und genau das ist der Punkt.
Selbstfürsorge geschieht nicht im Ausnahmezustand.
Sie zeigt sich in den Zwischenräumen.
In der Art, wie du den Tag beginnst.
Wie du auf Stress reagierst.
Wie du mit dir selbst sprichst, wenn du müde bist.
In den Büchern, die ich gelesen und in meinen eigenen Erfahrungen als Trauercoach und Mensch,
der durch viele Verluste gegangen ist,
habe ich eines verstanden:
Selbstfürsorge ist keine einmalige Handlung, sondern eine wiederholte Rückverbindung.
Und diese Rückverbindung kann ganz klein beginnen.
Hier sind drei Rituale, die viele meiner Klientinnen für sich entdeckt haben –
vielleicht berühren sie auch dich:
1. Der bewusste Morgenmoment
Bevor du dein Handy nimmst.
Bevor du in den Tag startest.
Stell dir eine einzige Frage:
„Was brauche ich heute, um mich selbst nicht zu verlieren?“
Du musst sie nicht beantworten.
Nur stellen.
Das genügt oft schon, um wacher mit dir durch den Tag zu gehen.
2. Der Haltepunkt bei Reizüberflutung
Wenn alles zu laut wird, zu voll, zu schnell –
leg deine Hand auf dein Herz.
Schließe kurz die Augen.
Und sag dir leise:
„Ich darf langsamer sein,
auch wenn die Welt drängt.“
Das ist kein esoterischer Trick.
Das ist Selbstführung – im besten Sinne.
3. Der Abendrückblick
Bevor du schläfst:
Nimm einen Moment, in dem du dich heute nicht verloren hast.
Egal, wie klein er war.
Vielleicht war es ein Nein.
Vielleicht ein Blick in den Himmel.
Vielleicht nur der Moment, in dem du nicht weiterfunktioniert hast.
Das ist Selbstfürsorge.
Nicht perfekt. Aber echt.
Wenn du merkst,
dass du diese Rituale gerne leben würdest –
aber dir selbst noch nicht genug glaubst, um dranzubleiben…
Dann lade ich dich von Herzen ein:
Lass uns darüber sprechen.
In einem kostenfreien, ruhigen Klarheitsgespräch
erkunden wir gemeinsam, was du brauchst, um wieder bei dir zu landen.
Es gibt keine Verpflichtung.
Nur Raum.
Nur dich.
Und eine Stimme, die sagt:
„Ich darf da sein – ganz.“
Hier kannst du deinen Gesprächstermin buchen – zur Buchungsseite

Du musst es nicht allein schaffen –
aber du darfst dich entscheiden
Ich habe so lange geglaubt, ich müsste es alleine schaffen.
Stark sein. Klar sein. Weitergehen.
Ohne Hilfe. Ohne Schwäche. Ohne Bitten.
Und jedes Mal, wenn ich daran gescheitert bin,
habe ich geglaubt, das läge an mir.
Dass ich nicht genug war.
Nicht diszipliniert. Nicht strukturiert. Nicht belastbar.
Aber das war eine Lüge.
Eine, die viele Frauen tief verinnerlicht haben.
Weil sie gelernt haben, für andere da zu sein – aber nie für sich selbst.
In meinen Begleitungen und in meinem Buch „Endlich ich – Mein Weg aus alten Mustern“
wird eines immer wieder spürbar:
Die meisten Menschen brauchen nicht mehr Tools.
Sie brauchen Erlaubnis.
Und einen Raum, in dem sie nichts müssen – sondern einfach mal sein dürfen.
Ich erinnere mich an eine Frau, die am Ende unseres Klarheitsgesprächs sagte:
„Ich wusste gar nicht, wie sehr ich mich nach einem Gespräch gesehnt habe,
in dem es nicht um Lösungen ging – sondern einfach darum, gehört zu werden.“
Und genau das ist es, was ich dir anbiete.
Kein Plan.
Kein Druck.
Kein besser machen.
Sondern:
Ein Gespräch, das nichts von dir will.
Nur Raum öffnet – für dich. Für das, was gerade da ist.
Und für das, was entstehen will, wenn du aufhörst, dich zu verlieren.
Vielleicht spürst du beim Lesen gerade ein leises JA.
Oder ein:
„Ich weiß nicht genau, was ich brauche – aber so wie jetzt will ich nicht mehr weitermachen.“
Dann nimm diesen Moment ernst.
Denn das ist kein Gefühl der Schwäche.
Sondern der Anfang von echter Selbstführung.
Was du jetzt tun kannst:
1. Buche dir dein kostenfreies Klarheitsgespräch
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2. Lies mein Buch „Endlich ich“
Wenn du lieber erst für dich gehst:
Dieses Buch ist dein stiller Begleiter für Momente,
in denen du dich wieder spüren willst. Zum Buch bei Amazon. BoD, Thalia oder in jeder Buchhandlung
3. Entdecke die Klarheitskarten
Manchmal reicht ein Satz, um wieder bei dir zu landen.
Meine Karten helfen dir dabei – im Alltag, in der Stille, in Übergängen. Karten entdecken
Du darfst leise neu beginnen.
Nicht perfekt.
Nicht vorbereitet.
Einfach: jetzt.
Du darfst sagen:
„Ich will nicht mehr kämpfen. Ich will nicht mehr verschwinden. Ich will mich erinnern, wer ich bin.“
Und ich gehe ein Stück mit dir.
In deinem Tempo.
Ohne Urteil.
Mit offenem Herzen.
Ich bin da.
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