Mit dir selbst im Gespräch: Heile deinen inneren Dialog

Von Iris B. Sailer  - September 28, 2025

Coaching mit Herz

Ich konnte mit allen reden – nur nicht mit mir

Mit dir selbst im Gespräch sein, klingt einfach – und ist oft doch der schwierigste Schritt.

Ich war gut im Zuhören.
Gut im Beraten.
Gut im Funktionieren.

Und vor allem: gut darin, für andere da zu sein.

Ich konnte trösten, Mut machen, mitdenken, Lösungen finden.
Aber wenn ich alleine war, wurde es still.

Oder laut.

Vorwürfe. Zweifel. Druck.

Diese innere Stimme war nie zufrieden. Sie kritisierte, stellte in Frage, forderte mehr.
Ich hörte sie oft – aber nicht bewusst.
Denn ich hatte nie gelernt, mich selbst liebevoll zu hören.

Jahrelang war ich nicht in Beziehung mit mir selbst.
Ich wusste, was andere brauchten –
aber ich hatte keine Ahnung, was ich selbst wirklich wollte.
Oder fühlte.

Wenn mein Körper krank wurde oder ich zusammenklappte,
nahm ich das als Zeichen, noch härter zu arbeiten.
Nie als Hilferuf.

Meine eigene innere Stimme war überdeckt vom Lärm der Erwartungen.
Von außen.
Und von innen.

Erst als mein Leben immer enger wurde – als es in meiner Familie zu kippen begann, als ich merkte, dass ich nicht mehr konnte – kam zum ersten Mal so etwas wie ein Innehalten.
Nicht freiwillig. Aber notwendig.

Ich begann, aufzuschreiben, was ich fühlte.
Erst war es Chaos.
Dann kamen Worte.
Dann Tränen.
Und irgendwann: kam ich.

Nicht laut. Nicht perfekt.
Aber ich war da.

Zum ersten Mal seit Jahren hatte ich mich selbst gehört –
ohne zu verurteilen.
Ich hatte mir selbst Selbstmitgefühl geschenkt.

Das war mein Wendepunkt.
Kein Happy End. Aber ein Anfang.

Heute begleite ich Menschen,
die an einem ähnlichen Punkt stehen.
Die alles gegeben haben – für andere –
und jetzt das Gefühl haben:
„Ich weiß gar nicht mehr, wer ich eigentlich bin.“

Menschen, die spüren:
Ich will nicht mehr kämpfen.
Ich will mich selbst wiederfinden.

Wenn du dich darin erkennst, lies weiter.
Im nächsten Kapitel spreche ich über die innere Stimme,
die nie zufrieden ist – und wie du sie verändern kannst.

Und wenn du merkst, dass du nicht nur lesen,
sondern wirklich etwas in deinem Leben verändern willst:

💛 Dann lade ich dich ein zu einem Klarheitsgespräch.
Ein Raum ohne Druck.
Nur für dich, deinen Weg und dein echtes Leben.

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Frau sieht im Spiegelbild ein Kind – Symbol für innere Stimme und Urvertrauen

Die Stimme in mir, die nie zufrieden war

Es gab eine Zeit, da hatte mein innerer Dialog scheinbar nur eine Aufgabe:
Mich anzutreiben.
Nicht liebevoll – sondern als Dauerkritik.

„Das war nicht gut genug.“
„Andere schaffen viel mehr.“
„Jetzt reiß dich zusammen.“
„Was ist bloß los mit dir?“

Damals dachte ich, das sei normal.
So redet man eben mit sich, oder?
So „motiviert“ man sich.
So bleibt man stark.
So wird man besser – oder zumindest nicht schlechter.

Aber je länger ich so mit mir sprach,
desto erschöpfter wurde ich.
Desto weniger Kraft hatte ich.
Und desto härter wurde der Ton in mir.
Als müsste ich mich selbst zwingen, weiterzumachen –
auch wenn ich längst nicht mehr konnte.

Irgendwann begriff ich:
Diese Stimme war nicht neu.
Sie war alt.
Sie kam nicht aus dem Jetzt – sondern aus der Vergangenheit.

Sie klang wie ein Echo aus Lehrern,
alten Glaubenssätzen,
verletzten Erfahrungen.
Und sie hatte ein Ziel: mich zu schützen –
indem sie mich klein hielt.
Indem sie mich kontrollierte.

Diese Erkenntnis war schmerzhaft –
aber auch heilsam.
Denn plötzlich wusste ich:
Ich muss dieser Stimme nicht mehr blind glauben.

Ich darf lernen, sie zu hinterfragen.
Und ich darf anfangen, neue Sätze zu sprechen.
Nicht gegen sie – sondern für mich.

So begann ich, einen anderen inneren Dialog zu führen.
Nicht, um mich zu optimieren.
Sondern, um mich zu begleiten.

Ich stellte mir Fragen wie:
💬 Was brauchst du gerade?
💬 Was fühlst du wirklich?
💬 Was würde dir jetzt gut tun?

Die Antworten kamen – leise, ungewohnt, aber ehrlich.
Manchmal war es kein Ratschlag.
Nur ein einfaches:
„Ich bin da.“
Und das reichte.

Heute begleite ich Menschen,
die ebenfalls von einer inneren Stimme dominiert werden,
die nie zufrieden ist und immer mehr fordert.
Ich zeige ihnen, wie sie diese Stimme hören –
ohne ihr die Führung zu überlassen.

Wie sie verstehen, warum sie da ist.
Und wie sie beginnen, mit sich selbst liebevoller, ehrlicher und stärker zu sprechen.

Denn dein innerer Dialog kann sich verändern.
Wenn du beginnst, ihm neue Worte zu geben.
Worte, die du als Kind vielleicht nie gehört hast –
aber jetzt brauchst.

💛 Wenn du spürst, dass es Zeit ist, deinen inneren Dialog zu heilen,
dann begleite ich dich gern.
Schritt für Schritt.
In deinem Tempo.
Mit Herz und Klarheit.

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Leeres Journal mit Stift und Kaffee – Einladung zur Selbstreflexion

Was heilt, ist nicht Schweigen – sondern echte Worte an mich selbst

Lange dachte ich, Schweigen sei Stärke.
Wenn ich durchhielt, nicht klagte,
alles schaffte – auch wenn es zu viel war –
dann würde es schon irgendwie weitergehen.

Und ja, es ging weiter.
Aber nicht gut.
Nicht für mich.

Denn das Schweigen fraß mich von innen an.
Ich lächelte – während ich innerlich leise zusammenbrach.
Ich war freundlich – aber nicht mit mir.
Ich war stark – aber allein.

Eines Abends, nach einem dieser typischen Tage,
an denen ich für alles verantwortlich war
und doch niemand fragte, wie es mir geht,
schlug ich ein leeres Notizbuch auf.

Nicht, weil ich wusste, was ich schreiben wollte –
sondern, weil ich spürte, dass ich es musste.

Was dann kam, war kein Tagebuch.
Es war ein Gespräch.
Mit mir.

Ich schrieb:
„Es tut mir leid, dass ich dich so lange nicht gesehen habe.“
„Ich merke, wie müde du bist.“
„Du musst nicht mehr kämpfen.“

Und ich weinte.
Nicht, weil ich traurig war –
sondern, weil ich mich selbst hörte.
Zum ersten Mal seit langer Zeit.

Da verstand ich:
Heilung beginnt nicht durch Schweigen –
sondern durch echte Worte an mich selbst.

Worte, die nicht perfekt sein müssen.
Nicht schön.
Nur ehrlich.
Nur echt.

Aus genau diesem Prozess heraus ist später mein Buch entstanden:
📖 „Endlich ich – Mein Weg aus alten Mustern“.
Kein Konzept, keine Methode –
sondern ein ehrlicher Wegbericht,
wie es ist, wenn man beginnt, sich selbst zuzuhören.

Heute gebe ich diesen Raum weiter.
Zum Beispiel mit einem kostenlosen Arbeitsblatt,
das dich einlädt, einen Brief an dein jüngeres Ich zu schreiben.

Ein kleiner Impuls – und doch oft ein großes Tor.
Denn vieles, was heute schmerzt,
hat damals keine Worte bekommen.
Vielleicht kannst du sie ihm jetzt schenken.

✨ Hol dir das Arbeitsblatt hier oder am Ende des Blogs.
Nimm dir Zeit.
Schreib. Weine. Fühle.
Oder bleib einfach still – und spür dich.

Es beginnt etwas. In dir.


Zwei geöffnete Hände im Licht – Einladung zur Verbindung mit dem inneren Erleben

Dein Monat für mehr Selbstmitgefühl

Manchmal frage ich mich, wie oft ich innerlich an mir vorbeigegangen bin.
Wie oft ich weitergemacht habe, obwohl ich längst am Ende war.
Wie oft ich stark war, obwohl ich eigentlich nur gehalten werden wollte.

Und dann denke ich zurück – an mein jüngeres Ich.
An das Mädchen, die junge Frau, die Mutter,
die immer wieder dachte:
„Ich muss es alleine schaffen.“

Was hätte ich ihr damals sagen wollen?
Nicht aus heutiger Besserwisserei.
Sondern mit dem Blick von heute,
der endlich weich geworden ist.

Vielleicht so etwas wie:
„Du bist nicht falsch, weil du zweifelst.“
„Du musst nichts leisten, um geliebt zu werden.“
„Du darfst müde sein – und trotzdem wertvoll.“

Diese Sätze sind nur ein kleiner Ausschnitt aus dem, was heilen darf,
wenn wir beginnen, mit uns selbst liebevoller zu sprechen.
Und genau darum habe ich das Oktober-Workbook „Mit dir – Ein Monat für deine Selbstbeziehung gestaltet:

💛 4 Wochen – 4 Themen – 4 Chancen, dir selbst näherzukommen
1️⃣ Dein Brief an dein jüngeres Ich
2️⃣ Deine Gefühle verstehen & annehmen
3️⃣ Vergebung – dir selbst und anderen
4️⃣ Deine innere Stimme stärken

Jede Woche begleitet dich ein Impuls, eine Schreibübung und Raum für Reflexion –
damit du Schritt für Schritt lernst, dich selbst zu hören, zu verstehen und anzunehmen.

Du musst kein Schreibprofi sein.
Du brauchst keine perfekten Worte.
Nur die Bereitschaft, dir selbst zu begegnen –
ehrlich, mutig, sanft.

Viele meiner Klientinnen sagen nach solchen Übungen:
„Ich habe mich zum ersten Mal selbst verstanden.“
Oder:
„Ich konnte mich zum ersten Mal selbst umarmen.“

Vielleicht ist genau jetzt der richtige Moment,
um nicht mehr gegen dich zu arbeiten –
sondern für dich.

📄 Hol dir hier dein kostenfreies Workbook „Mit dir – Ein Monat für deine Selbstbeziehung“
👉 Link einfügen

Und wenn du spürst, dass du zusätzlich persönliche Begleitung möchtest,
lade ich dich zu einem Klarheitsgespräch ein –
frei von Druck, ganz in Verbindung, nur für dich.


Frau in nachdenklicher Haltung auf einer Wiese – Moment der ehrlichen Innenschau

Wenn die Beziehung zu dir heilt, verändert sich alles

Manchmal ist es gar nicht das Außen, das uns erschöpft.
Sondern das, wie wir mit uns selbst umgehen.
Wie wir mit uns reden.
Wie wir auf Schmerz reagieren.
Wie wir uns antreiben, abwerten oder vergessen.

Die Beziehung zu uns selbst ist der Boden,
auf dem unser ganzes Leben wächst.
Oder welkt.

Und oft merken wir erst, wie sehr dieser Boden leidet,
wenn plötzlich nichts mehr trägt.
Wenn wir funktionieren – aber nicht mehr fühlen.
Wenn wir alles im Griff haben –
aber niemand da ist, der uns hält.
Nicht einmal wir selbst.

Hier beginnt Heilung.
Nicht im „sich verbessern“.
Nicht im „endlich alles richtig machen“.
Sondern im echten Dasein.
Im Zuhören.
Im Sich-selbst-Begegnen.

Wenn du in diesen Wochen etwas davon gespürt hast –
durch meine Blogartikel, das Workbook, YouTube oder Social Media –
dann nimm das ernst.
Nicht dramatisch.
Sondern würdevoll.

Denn vielleicht ruft etwas in dir.
Etwas, das nicht mehr warten will.
Etwas, das nicht gelöst, sondern begleitet werden möchte.


💛 Dein nächster Schritt für mehr Selbstmitgefühl


Für diesen Monat habe ich ein Workbook gestaltet,
das dich vier Wochen lang sanft zu dir selbst zurückführt:

📄 Oktober-Workbook „Mit dir – Ein Monat für deine Selbstbeziehung“

  • 4 Wochen-Themen
  • Schreibimpulse & Reflexionsfragen
  • Platz für deine Gedanken und Gefühle

Es ist kostenlos und soll dich dabei unterstützen,
mit dir in einen liebevollen Dialog zu treten –
statt dich zu kritisieren oder zu übergehen.

💬 Klarheitsgespräch – ein Raum nur für dich
Vielleicht spürst du, dass Worte allein nicht reichen.
Dann lade ich dich ein zu einem kostenfreien Klarheitsgespräch.
Ein sicherer Raum, in dem du dich zeigen kannst – ohne Druck, ohne Maske.

📬 Bleib in Verbindung – dein Raum für ehrliche Impulse
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die dich auf deinem Weg begleiten, trag dich in meinen Newsletter ein.
Dort erhältst du auch Zugang zu meinen kostenfreien Arbeitsblättern,
exklusive Einblicke und aktuelle Termine für Thementage & Klarheitsgespräche.

Ich begleite Menschen nicht, weil sie „defekt“ sind,
sondern weil sie es wert sind, wieder bei sich anzukommen.

Vielleicht ist genau jetzt dein Moment.
Nicht, um endlich zu genügen.
Sondern um dich selbst wieder zu spüren.

Willkommen bei dir.
Ich bin da – wenn du soweit bist.

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