Was dich dieses Jahr gelehrt hat – Rückblick mit Gefühl & Impuls
🍂 Wenn das Leben dich durchrüttelt –
und du dennoch weitergehst
In dieser Woche blicken wir nochmal zurück – nicht nur auf den Sommer, sondern auf alles, was in dir gewachsen ist.
Und wir tun das nicht, um festzuhalten, sondern um bewusst loszulassen.
Damit du frei wirst für das, was kommt.
Mit dem Arbeitsblatt zur emotionalen Zwischen-Ernte kannst du deinen inneren Boden bereiten – für die Neuausrichtung im September.
Manchmal fühlt sich Veränderung nicht an wie ein sanfter Windstoß – sondern wie ein Sturm. Ein Auf und Ab der Gefühle, das dich durchrüttelt, bis du kaum noch weißt, wo oben und unten ist. Vielleicht kennst du solche Zeiten: Alles ist in Bewegung, außen wie innen. Nichts bleibt, wie es war. Und du musst dich neu sortieren, während du eigentlich nur eines willst – durchatmen.
Auch für mich war dieses Jahr kein leichter Spaziergang. Es war ein intensiver Prozess des Loslassens: von alten Mustern, vertrauten Wegen, von einer Umgebung, die mir jahrelang Halt gab – und von Rollen, die mir plötzlich nicht mehr passten. Ich habe mein Zuhause verlassen, nicht nur räumlich, sondern auch emotional. Und ja, das hat wehgetan.
Loslassen bedeutet nicht nur, etwas hinter sich zu lassen. Es bedeutet auch, sich neu zu begegnen. Sich zu fragen: Wer bin ich jetzt, wo alles anders ist? Was bleibt, wenn ich alles abgebe, was mir Sicherheit gegeben hat – Besitz, Gewohnheiten, Bilder von mir selbst?
Und obwohl vieles schwer war – körperlich, emotional, organisatorisch – spüre ich auch etwas anderes: eine neue Art von Kraft. Nicht laut, nicht glänzend. Sondern leise, tief, warm. Eine Kraft, die entsteht, wenn du durch etwas hindurchgehst. Wenn du nicht wegläufst, sondern stehen bleibst. Und fühlst.
Diese Woche lade ich dich ein, innezuhalten. Nicht um zurückzublicken im Sinne von Bedauern – sondern im Sinne von Verstehen. Was hat dich dieses Jahr gelehrt? Welche inneren Prozesse waren vielleicht viel größer als das, was du im Außen erlebt hast? Und wo hast du mehr über dich erfahren als je zuvor?
Es ist Zeit für deine emotionale Zwischen-Ernte. 🌾
Nicht, weil du schon „fertig“ sein musst – sondern weil du anerkennen darfst, was du bereits gegangen bist.

🌱 Zwischen-Ernte –
Warum Rückschau dir neue Kraft schenkt
Stell dir vor, du sitzt auf einer kleinen Bank mitten auf einem Weg. Der Weg deines Jahres. Hinter dir: ein Pfad voll bunter, wilder, manchmal auch staubiger Spuren. Vor dir: der Teil, den du noch nicht kennst. Und genau hier, an diesem Zwischenpunkt, darfst du innehalten.
Nicht, um dich zu bewerten. Nicht, um dich zu fragen, ob du „gut genug“ warst. Sondern, um dich selbst wahrzunehmen. Um zu atmen. Um zu ehren, was war – und was es mit dir gemacht hat.
Warum diese Rückschau so wertvoll ist?
Weil sie dich erdet. Sie bringt dich raus aus dem Getrieben sein. Raus aus dem „Was muss ich als Nächstes tun?“ – hinein ins stille Fragen: „Was war? Und was darf daraus werden?“
Denn auch wenn du es vielleicht nicht sofort bemerkst – du hast dich verändert. Vielleicht nicht laut und sichtbar. Aber innerlich. Tief. Und genau das ist es, was in dieser Woche sichtbar werden darf.
Vielleicht …
- hast du gelernt, deine Energie besser zu schützen – auch wenn es dich Kraft gekostet hat.
- hast du den Mut aufgebracht, dich in einem Konflikt anders zu verhalten als früher.
- hast du zugelassen, dass dir etwas nah geht – obwohl du dachtest, du müsstest stark sein.
Diese Veränderungen sind leise. Aber sie tragen dein Leben.
Und genau deswegen lohnt sich ein Blick zurück. Nicht in der Haltung des Urteilens – sondern mit offenen, sanften Augen.
✨ Impulse für deine emotionale Zwischen-Ernte:
- Was war herausfordernd – und was habe ich daran über mich gelernt?
- Was hat mich geformt – aber ich rede kaum darüber?
- Was ist (vielleicht ganz unbemerkt) heil geworden?
- Welche Menschen, Orte oder Momente haben mir Kraft geschenkt?
Mein kostenfreies Arbeitsblatt „Emotionale Zwischen-Ernte“ unterstützt dich mit genau solchen Fragen. Du findest es hier im Blog – und kannst damit ganz einfach in deinem Tempo arbeiten. In kleinen Abschnitten. Ohne Druck.
💬 „Ich bin weiter als ich dachte.“
Dieser Satz darf dein innerer Begleiter sein. Und wenn du ihn noch nicht fühlen kannst, ist das auch okay. Manchmal braucht es Zeit, bis unser Inneres begreift, wie mutig es war.
Wenn du möchtest, begleite ich dich in einem Gespräch noch tiefer hinein in diese Rückschau. Denn du musst diesen Weg nicht allein gehen – und du darfst dich zeigen, mit allem, was da ist.

🍂 Veränderung fordert – und formt mich
Veränderung klingt oft so hoffnungsvoll. Nach Neubeginn. Nach Aufbruch. Nach neuen Möglichkeiten.
Aber wenn ich ehrlich bin – so hat es sich für mich nicht angefühlt. Nicht sofort.
Ich bin umgezogen, bewusst, gewollt – raus aus dem Alten, rein in etwas Neues. In die Stadt, in der ich geboren wurde, und doch war mir plötzlich alles fremd.
Ich wusste, dieser Schritt ist gut für uns. Und trotzdem war da eine Müdigkeit, die mich fast überwältigt hat.
Nicht nur vom Packen, Tragen, Organisieren. Sondern von innen heraus.
Weil Veränderung eben nicht nur äußerlich passiert – sondern tief in mir wirkt.
Ich habe mein Heimatdorf hinter mir gelassen.
Das Haus, in dem meine Kinder groß geworden sind. Die vertrauten Wege. Die Nachbarn, die mich kannten.
Und auch wenn ich es bewusst gewählt habe – das Loslassen hat wehgetan.
Mehr als ich dachte.
In mir war so viel gleichzeitig:
Dankbarkeit, weil wir angekommen sind.
Erschöpfung, weil es körperlich einfach zu viel war.
Wut, weil die neue Wohnung in einem Zustand war, der mich an meine Grenzen gebracht hat.
Traurigkeit, weil ich etwas zurückgelassen habe, das ein Teil von mir war.
Und Berührung – weil ich gesehen habe, dass meine Familie für mich da ist, ganz ohne große Worte.
Das alles hat mich herausgefordert.
Aber nicht, weil ich „nicht stark genug“ war – sondern, weil mein Innerstes einfach Zeit gebraucht hat.
Mein Körper. Mein Herz. Mein ganzes System.
Ich habe gespürt, wie leicht es ist, sich in dieser Übergangszeit selbst zu verlieren.
Wie schnell ich hart werde – gegen mich selbst.
Wie der Druck wächst, zu „funktionieren“, obwohl eigentlich alles in mir nach Halt sucht.
Und genau hier beginnt der wichtigste Schritt:
Ich höre hin.
Ich frage mich:
Was fordert mich gerade am meisten heraus?
Was brauche ich wirklich?
Was gibt mir Kraft – und was raubt sie mir?
Ich habe angefangen, mir diese Fragen täglich zu stellen.
Nicht als neues „Müssen“. Sondern als Einladung, ehrlicher mit mir zu sein.
Ich nenne es meinen kleinen Energie-Check.
Und ich habe verstanden:
Ich muss gerade nichts verändern.
Ich darf erst einmal nur erkennen.
Und damit beginnt bereits etwas Neues – in mir.
Veränderung formt mich.
Nicht durch Kraft. Sondern durch Mitgefühl.

🍂 Wenn der Widerstand lauter wird als die Hoffnung
Es gibt Momente, da will ich gar nichts mehr hören von Wachstum, Veränderung, Neuanfang.
Da bin ich einfach nur müde.
Nicht nur körperlich – obwohl die letzten Wochen auch physisch anstrengend waren – sondern auch innerlich.
Und dann merke ich, wie der Widerstand in mir wächst.
Ganz leise vielleicht, kaum hörbar für andere – aber ich spüre ihn.
In meiner Ungeduld.
In meiner Reizbarkeit.
In der Wut, die ich kaum einordnen kann.
Und leider manchmal auch in meiner Stimme, in meiner Härte, die dann bei meinen Liebsten landet, obwohl sie das gar nicht verdient haben.
Das sind die Momente, in denen ich erkenne:
Da ist noch etwas in mir, das festhält.
An einem alten Bild.
An einer alten Haltung.
An einem alten „Ich“, das irgendwie noch nicht bereit ist, loszulassen.
Es ist erstaunlich, wie sehr Veränderung uns herausfordert – nicht weil sie schwer ist, sondern weil sie so tief wirkt.
Sie bringt Licht auf die Schatten, die ich sonst gut zu verstecken weiß.
Schattenarbeit light, könnte man sagen – ganz sanft, aber dennoch klar.
Ich werde mit meinen alten Mustern konfrontiert.
Mit Programmen, die so lange unbewusst mitgelaufen sind, dass ich sie für „normal“ gehalten habe.
Zum Beispiel dieser alte Glaubenssatz: „Ich muss es allein schaffen.“
Oder: „Ich darf mich nicht beschweren, anderen geht’s auch nicht besser.“
Oder der Gedanke, dass Wut etwas ist, das ich unterdrücken sollte, anstatt sie als ein klares Signal zu verstehen.
Inzwischen weiß ich:
Veränderung macht diese inneren Stimmen lauter.
Nicht um mich zu quälen – sondern um mir zu zeigen, was ich nicht länger mitnehmen muss.
Ich schaue jetzt bewusster hin.
Frage mich:
Was ist das für ein Programm in mir?
Wem gehört diese Stimme wirklich?
Und was würde ich tun, wenn ich ihr nicht mehr folgen müsste?
Ich will mich nicht mehr von alten Mustern lenken lassen.
Ich will neu wählen – Schritt für Schritt.
Diese Arbeit ist nicht laut.
Sie ist leise, tief, und manchmal auch unbequem.
Aber sie ist ehrlich.
Und heilsam.
Denn ich weiß:
Nur wenn ich erkenne, was mich zurückhält, kann ich auch wirklich frei vorangehen.

🍂 Du darfst wählen – immer wieder neu
Manchmal sind es nicht die großen Entscheidungen, die alles verändern.
Sondern die vielen kleinen.
Die leisen inneren Ja’s.
Und die zarten, aber bestimmten Nein’s.
Die Entscheidung, heute bewusst innezuhalten – statt einfach nur zu funktionieren.
Die Entscheidung, nicht wegzuschieben, was sich meldet – sondern ihm Raum zu geben.
Die Entscheidung, deinen eigenen Energiehaushalt ernst zu nehmen.
Und vielleicht auch: Die Entscheidung, dich begleiten zu lassen.
Ich habe in den letzten Wochen gespürt, wie wohltuend es ist, sich diese Wahlfreiheit wieder bewusst zu machen.
Denn oft ist sie überlagert von „Ich muss“, „Ich sollte“, „Ich darf nicht“.
Aber du bist kein Opfer deiner Umstände.
Du bist kein stummer Passagier.
Du darfst die Richtung deines Weges mitgestalten – auch dann, wenn du nicht alles unter Kontrolle hast.
🌾 Und vielleicht beginnt diese Wahl damit, dir einen Moment zu schenken, um innezuhalten und dich zu fragen:
- Was tut mir wirklich gut?
- Was habe ich lange getragen, das ich jetzt ablegen darf?
- Was darf leicht werden – in mir und um mich?
👉 Wenn du magst, begleite ich dich ein Stück auf deinem Weg.
Ob im Coaching, im Austausch oder mit einer liebevollen Rückmeldung auf deinen Energie-Check – du bist herzlich willkommen, dich zu zeigen.
💛 Du willst spüren, wo du gerade stehst und wohin du möchtest?
Dann lade dir hier das kostenfreie Arbeitsblatt „Emotionale Zwischen-Ernte“ herunter und schenk dir eine Stunde mit dir selbst:
👉 Hier geht’s zum Arbeitsblatt
Oder:
💛 Du merkst, dass du allein immer wieder an den gleichen Stellen stockst?
Dann buch dir gern ein kostenfreies Klarheitsgespräch mit mir.
Ich nehme mir Zeit, höre zu und zeige dir, wie dein Weg weitergehen kann.
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