Wenn das Jahr laut war: stille Trauer würdigen – und sanft weitergehen

Von Iris B. Sailer  - Dezember 1, 2025

Der Dezember macht vieles lauter: Erinnerungen, Erwartungen, Vergleiche. Wenn dir die Worte fehlen, darf es leise sein – stille Trauer braucht Würdigung, nicht Druck. In diesem Beitrag findest du einen ruhigen Rahmen, ein 10-Minuten-Ritual und kleine, klare Schritte, die tragen. Behutsam, ehrlich, in deinem Tempo. Und wenn du Begleitung möchtest: Im Klarheitsgespräch klären wir, was dir jetzt wirklich hilft...



Wenn das Jahr dein Herz aufbricht –
stille Trauer benennen, ohne sie zu übergehen

Was geschieht, wenn Loslassen nicht bedeutet, aufzugeben
2025 war ein Jahr der stillen Umbrüche.
Nicht dramatisch. Nicht laut. Aber tief. Und endgültig.
Ich bin umgezogen – weg von meinem Heimatort, weg von dem, was vertraut war.
Ich habe entschieden, loszulassen: Häuser, Dinge, Pläne…
und auch alte innere Bilder davon, wie Leben sein sollte.
Manches davon war frei gewählt.
Manches hat sich einfach so gefügt.
Und manches hat wehgetan.

Besonders der Wandel in familiären Beziehungen hat mich innerlich auf eine Reise geschickt,
deren Richtung ich zu Beginn nicht kannte.
Da war Rückzug.
Da war Stille.
Da war Schmerz.
Ich habe vieles hinterfragt.
Nicht aus Groll. Sondern aus dem tiefen Wunsch heraus, zu verstehen – auch mich selbst.
(Stille Trauer zeigt sich oft genau so – leise, beharrlich, ohne große Worte.)

Was ich gelernt habe, ist nicht einfach, aber heilsam:
Ich darf niemandem beweisen, dass ich richtig bin.
Und ich muss auch nicht mehr herausfinden, worin ich „falsch“ war.
Ich darf einfach Mensch sein. Unperfekt. Lernend. Liebend.

Was ich heute weiß:
Ich kann lieben – auch ohne Nähe.
Ich kann da sein – auch ohne im Mittelpunkt zu stehen.
Ich kann loslassen – ohne die Tür zuzuschlagen.

Diese Zeit hat mir gezeigt, dass Verantwortung nicht bedeutet, für alles schuldig zu sein.
Sondern:
Für mein eigenes Denken, Fühlen, Handeln einzustehen –
ehrlich, aufrichtig, mit offenem Herzen.

Ich habe aufgehört, auf Antworten zu warten.
Stattdessen habe ich begonnen, in mir selbst Heimat zu finden.
Und das war vielleicht der größte Schritt.

Was bleibt?
Ein offenes Herz.
Ein ruhiger Blick zurück.
Und die Bereitschaft, Verbindung nicht zu erzwingen – aber auch nicht zu verschließen.
Jeder Mensch darf gehen.
Und jeder Mensch darf zurückkommen.
Die Liebe bleibt. Auch in stiller Form.


Mini Übung

2 Minuten

Schließe die Augen. 

Atme 4-4-6 (4 ein, 4 halten, 6 aus).

Flüstere: „Ich darf so fühlen, wie ich fühle.“

Notiere einen Satz, der heute wahr ist.


30 Minuten kostenlos - ohne Verpflichtung

Kompass auf Karte – Orientierung finden, wenn stille Trauer das Jahr bewegt

Vertrauen in die Zukunft:
stille Trauer, innere Stabilität & leises Weitergehen

Stabilität entsteht nicht durch Kontrolle, sondern durch Vertrauen.
Es gibt Zeiten im Leben, da lässt sich nichts mehr planen. Da rutscht der Boden ein Stück tiefer, als man erwartet hat. Und plötzlich ist alles in Bewegung, ohne dass man sich selbst bewegt hat. Ich habe in diesem Jahr erlebt, wie viele Sicherheiten sich auflösen können – innerlich und äußerlich. Was früher Halt gegeben hat, wurde fragil. Was vertraut war, wurde leise. Was sicher schien, wurde… ungewiss.

Gerade dort meldet sich oft stille Trauer: leise, hartnäckig, ohne große Worte – besonders, wenn stille Verluste (wie Trennung, Krankheit oder Abschiede ohne Ritual) kaum Raum bekommen. Und doch habe ich einen neuen Ort entdeckt, an dem Stabilität wachsen kann: in mir selbst. Nicht aus Trotz. Nicht aus Stolz. Sondern aus einem stillen Wissen, das sich nicht erklären lässt: „Ich bin da. Ich bleibe. Ich halte mich.“

Ich habe gelernt, dass ich mich nicht festhalten muss, um mich sicher zu fühlen. Ich darf loslassen – und dennoch standhalten. Ich darf nicht wissen, wie es weitergeht – und trotzdem vertrauen, dass etwas trägt. Diese erste Dezemberwoche lädt genau dazu ein: Nicht alles zu verstehen. Nicht alles zu kontrollieren. Sondern ein inneres Ja zu finden – zu dem, was ist. Und zu dem, was werden will.
Das ist Trauerbegleitung im Alltag: würdigen, atmen, kleine Schritte, die tragen.


✨ Coaching-Impulse - sanfte Mini-Rituale & Selbstfürsorge

📝 Zukunftsjournal – Schreiben als Weg zurück zu dir
Ich schreibe nicht mehr, um zu analysieren, sondern um mich zu erinnern:
Wer möchte ich im neuen Jahr sein?
Was darf von mir bleiben, wenn außen so viel sich verändert?
Schreiben ist ein Ritual bei Trauer: wenige Zeilen genügen, um stille Trauer zu ordnen.

🃏 Kartenset – kleine Fragen, große Wirkung
Ich ziehe täglich eine Karte. Nicht, weil ich Antworten suche, sondern um Raum zu geben für das, was sich zeigen will. Oft genügt ein Satz, um wieder bei sich anzukommen:
„Ich muss nicht wissen. Ich darf vertrauen.“
Solche Mini-Rituale stärken die Selbstfürsorge – leise, machbar, im Alltag.

📩 Adventskalender – 24 Impulse für stille Kraft
Ab 1. Dezember begleitet dich täglich ein kleiner Licht-Moment: ein Gedanke, ein Impuls, ein Innehalten. Nichts Großes – aber genau das, was im Alltag oft fehlt: eine achtsame Berührung von innen. 

Diese Woche ist keine Woche für Entscheidungen.
Es ist eine Woche fürs Stillwerden.
Für das Lauschen.
Für das Spüren:
Was möchte in mir wachsen, obwohl außen Winter ist?
Denn das Vertrauen, das wir wirklich brauchen, ist kein Glaube an den Plan – sondern ein zartes Wissen: Ich kann mit dem Leben gehen. Und das Leben geht mit mir.


Kleiner Anker

1 Minuten

Hand aufs Herz,

3 ruhige Atemzüge.

Flüstere: „Ich bin da. Es darf leichter werden.“ –

Das ist Trauerbegleitung im Kleinsten.

wir klären, was dir jetzt hilft und ob & wie ich dich begleite. Ohne Druck, in deinem Tempo.

Teetasse im Abendlicht – Selbstfürsorge im Alltag bei stiller Trauer

Stärke durch Selbstfürsorge

Wie der Alltag zur Kraftquelle wird, wenn du dir wieder selbst nah bist

Selbstfürsorge bei stiller Trauer – kleine Schritte statt Druck.

Nach einem Jahr wie diesem ist es nicht die große Erkenntnis, die mich trägt.
Nicht das „Jetzt weiß ich, wie es geht“.
Sondern eher das kleine, stille Wiederfinden –
von mir, in mir.
Selbstfürsorge klingt oft wie ein Trendwort.
Doch für mich bedeutet es inzwischen etwas ganz anderes.
Es ist nicht das schöne Bad oder die Pause mit Tee (auch wenn beides gut tut).
Es ist die tägliche, bewusste Entscheidung:
Mich nicht zu verlassen, auch wenn es anstrengend wird.
Ich bin in diesem Jahr oft an den Punkt gekommen, an dem ich dachte:
„Jetzt müsste jemand für mich sorgen.“
Und es kam niemand.
Aber genau dort, in dieser Leere, geschah etwas Unerwartetes:
Ich habe begonnen, für mich selbst da zu sein.
Nicht perfekt. Nicht rund um die Uhr.
Aber echt.
Ich habe mich gefragt:
Was brauche ich heute, wirklich?
Was darf weg?
Womit will ich mich umgeben?
Welche Berührungen – innerlich wie äußerlich – nähren mich?
Und ich habe begonnen, diese Fragen nicht mehr zu übergehen.


✨ Coaching-Impulse - Raindrop Sitzung – Berührung, die ankommt

Sanfte Berührung mit ätherischen Ölen von Young Living mit großer Wirkung:
Die sanften ätherischen Öle dieser Methode wirken nicht nur körperlich –
sie erinnern mich an meine eigene Zartheit.
An das, was weich werden darf, obwohl es lange hart war.

👣 Achtsamkeit im Alltag
Kein großes Ritual.
Ein Moment am Fenster.
Ein bewusster Atemzug zwischen zwei E-Mails.
Ein Blick auf meine Hände.
Ein Satz wie:
„Ich bin da. Jetzt. Und das genügt.“

🃏 Kartenziehen für den Moment
Diese Woche ziehe ich meine Karten nicht für die Zukunft,
sondern für meinen jetzigen Zustand.
Was sehe ich gerade nicht?
Was darf sich zeigen, wenn ich ganz bei mir bin?

📩 Adventskalender – Fortsetzung der stillen Impulse
Tag für Tag ein Zeichen:
Du bist nicht allein.
Auch wenn du es gerade bist.
Es gibt eine Verbindung, die dich hält – nach innen, nicht nach außen.

Manchmal bedeutet Selbstfürsorge: „Nein“ zu sagen.
Manchmal: „Noch nicht.“
Und manchmal auch: „Jetzt bin ich dran.“
Und all das darf Raum haben.
Nicht, weil du egoistisch bist.
Sondern weil du dich erinnerst:
Nur, wenn du dir nah bist, kannst du anderen wirklich begegnen.

Ich habe gelernt, mich wieder selbst zu spüren –
nicht, um mich zu optimieren,
sondern um mich zu erinnern:
Ich bin ein Wesen voller Bedürfnisse, Würde und Wert.
Diese Woche schenkt dir nichts Neues.
Sie erinnert dich nur daran, was längst in dir ist:
ein Herz, das Ruhe kennt. Und Hände, die dich halten können – deine eigenen.


Trauerbegleitung im Alltag

3 Minuten

1 Atemzug mit 4–4–6

1 Satz aufschreiben: „Heute reicht ein kleiner Schritt.“

1 Grenze setzen: eine Sache absagen

Kleine Schritte stärken Selbstfürsorge und würdigen stille Trauer – ohne Druck.



30 Min · kostenlos · ohne Verpflichtung
In deinem Tempo. Ohne Druck.

Nordlicht über ruhigem Wasser – inneres Nordlicht als Werte-Kompass

Der Kompass in dir

Entscheidungen aus der Stille – auch wenn außen Chaos ist

Die Tage werden kürzer.
Das Licht zieht sich zurück.
Und gleichzeitig scheint alles um uns herum zu verlangen, dass wir funktionieren: Weihnachten vorbereiten, Jahresabschlüsse meistern, Erwartungen erfüllen.
Es ist die lauteste Zeit des Jahres – und doch auch die stillste, wenn wir sie lassen.

Ich merke in diesen Wochen besonders deutlich:
Die Welt sagt, ich soll rennen. Mein Herz sagt, ich soll stehen bleiben.
Und immer öfter höre ich auf mein Herz.
Denn mein Weg entsteht nicht aus Geschwindigkeit.
Sondern aus Bewusstheit.

Inmitten von Listen, Planungen und innerem Lärm spüre ich:
Was ich jetzt brauche, ist Orientierung. Keine Lösung.
Nicht die Antwort auf „Was soll ich tun?“
Sondern die viel tiefere Frage:
„Was stimmt wirklich für mich?“

In dieser Woche geht es nicht darum, die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Sondern darum, die Entscheidung aus dem richtigen Ort heraus zu treffen: aus dir.
Das ist Trauerbegleitung im Alltag: würdigen, atmen, kleine, klare Schritte – besonders dann, wenn stille Trauer und stille Verluste wenig Raum bekommen.


✨ Coaching-Impulse dieser Woche 
(Orientierung statt Overload)

🔍 Wertearbeit – dein inneres Nordlicht
Ich frage mich:
Was ist mir wirklich wichtig – nicht nur theoretisch, sondern spürbar?
Welche Werte haben mich durch dieses Jahr getragen – auch dann, wenn ich gefallen bin?
Ich mache mir bewusst: „Ein echter Wert ist kein Ziel. Es ist ein Ort, von dem ich losgehe.“
Wenn ich mich z. B. auf Würde, Wahrhaftigkeit oder Sanftheit ausrichte, ändert sich automatisch, wie ich Entscheidungen treffe.

🔄 Rückblick-Coaching – das Jahr würdigen, nicht bewerten
Ich frage nicht mehr: „War das ein gutes Jahr?“
Sondern: „Wem bin ich begegnet – in mir?“
Ich sehe nicht nur Erfolge oder Niederlagen, sondern Wachstum, Reibung, Tiefe, Erkenntnis.
Ich lade dich ein, gemeinsam mit mir durch diese Fragen zu gehen:

  • Was hat mich dieses Jahr wachsen lassen – auch wenn es wehgetan hat?
  • Welche Fähigkeiten habe ich entdeckt oder vertieft?
  • Was durfte ich über mich lernen?

📩 Adventsimpulse – Rückverbindung statt Rückzug
Die täglichen Impulse dieser Woche sind besonders tief.
Sie sind keine „Tips & Tricks“, sondern Einladungen zur inneren Rückverbindung.
Ein Satz, ein Gedanke, ein Innehalten – wie ein Kompass, der dich zurück zu dir bringt.
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Mini Übung

Still entscheiden

2-3 Minuten

Anhalten: Schließe kurz die Augen.

Atem 4-4-6: 4 ein, 4 halten, 6 aus – drei Runden.

Frage: „Was stimmt wirklich für mich – heute?“

Satz finden: Schreibe einen Satz auf. Das genügt.

Wiederhole dieses Mini-Ritual, wenn die Außenwelt laut ist. So bleibt dein innerer Kompass spürbar –
ohne Perfektionsdruck.


Ich glaube nicht mehr daran, dass wir in solchen Zeiten klare Antworten brauchen.
Ich glaube, was wir brauchen, ist ein inneres Ja zu unserem Weg.
Manchmal entsteht dieses Ja erst, wenn wir alles andere loslassen.

Und wenn dann doch Chaos herrscht – in uns oder um uns – hilft mir ein Satz, den ich mir selbst geschenkt habe:
„Ich darf leise sein, auch wenn es laut wird.“
„Ich darf still entscheiden, auch wenn andere laut fordern.“
„Ich darf mir vertrauen, auch wenn ich zögere.“

Denn in der Tiefe weiß ich:
Ich bin geführt. Nicht von außen – sondern von innen.


leiser Raum, klare Schritte, in deinem Tempo.
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Alte Fotos mit Taschenuhr – stille Verluste würdigen und den Jahreskreis schließen

Du darfst dich erinnern

Wie du aus Schmerz Stärke machst und den Jahreskreis bewusst schließt

Würdige stille Trauer – ohne Druck, in deinem Tempo.

Ich habe in diesem Jahr vieles losgelassen.
Menschen, Orte, alte Rollen, Erwartungen.
Es war kein aktives „Wegwerfen“.
Eher ein tiefes inneres Einsehen:
„Es hält nicht mehr. Und ich muss es nicht mehr halten.“

Und jetzt stehe ich hier, am Rand des Jahres.
Nicht mehr dort, wo ich begonnen habe.
Nicht mehr dieselbe.
Und auch wenn es sich nicht nach Triumph anfühlt –
es ist ein Sieg.
Ein stiller. Ein würdevoller.
Ein Schritt in die Selbstachtung.

Ich habe erlebt, dass Stärke nicht laut sein muss.
Dass Widerstandskraft sich nicht darin zeigt, dass ich alles kann –
sondern dass ich bleibe, auch wenn alles in mir sagt: „Geh.“
Diese Woche ist nicht mehr die Zeit für neue Impulse.
Sie ist der Raum, in dem alles noch einmal atmen darf.
All das, was du warst.
All das, was du losgelassen hast.
All das, was sich jetzt neu formt – vielleicht noch namenlos, aber schon spürbar.


Leiser Hinweis

Genau hier meldet sich oft stille Trauer –
nach stillen Verlusten, die niemand gesehen hat. Sie braucht Würdigung, nicht Tempo.


✨ Coaching-Impulse - Integration & Orientierung

🌕 Integration statt Aktivität – das Jahr einatmen
Ich gehe nicht mehr auf Zielsuche.
Ich nehme auf.
Ich würdige:

  • Meine eigenen Schritte.
  • Die Momente, in denen ich leise geblieben bin, obwohl ich laut hätte sein können.
  • Die Tränen, die geflossen sind, ohne dass jemand sie gesehen hat.
  • Die Entscheidungen, die ich aus meinem Innersten getroffen habe – auch wenn niemand sie verstand.

🔄 Jahreskreis schließen – kein Kreis ist perfekt, aber vollständig
Ich schließe den Kreis nicht mit einem Knall –
sondern mit einem bewussten:
„So war es. Und das darf reichen.“
Es ist wie eine Verbeugung vor dem, was mich geformt hat –
nicht idealisiert, nicht verdrängt.
Ein ehrliches: „Danke, Leben. Für alles.“

🌱 Vision vorbereiten – nicht mit Druck, sondern mit Würde
Was in mir wachsen will, darf zart sein.
Vielleicht kommt es nicht in Form von großen Zielen,
sondern in Form von inneren Haltungen:

  • Mehr Sanftmut.
  • Mehr Eigenverantwortung.
  • Mehr Vertrauen.
  • Weniger Müssen.

Aus dieser inneren Ausrichtung darf dann alles entstehen, was dran ist – ganz natürlich. Ohne Druck. Ohne Vorgaben.


Mini Ritual

Kreis würdigen

3-5 Minuten

 

Kerze anzünden. Atem 4-6-8 (drei Runden).

Satz 1 aufschreiben: „Das durfte gehen …“

Satz 2„Das durfte bleiben …“

Satz 3„Damit gehe ich weiter …“
Lege danach die Hand aufs Herz: „Ich bin noch da. Und das ist genug.“

Wenn du solche Mini-Rituale magst:
Im Dezember-Workbook findest du weitere Reflexionen & eine Notfallkarte → Gratis-Workbook.


📩 Abschlussimpuls im Adventskalender

„Du bist Licht. Und du darfst dich erinnern.“
Nicht: Du wirst Licht, wenn du alles richtig machst.
Sondern:
Du warst es immer. Auch im Schmerz. Auch im Zweifeln. Auch im Rückzug.
Und jetzt ist die Zeit, in der du dich wieder erinnern darfst.
→ Adventskalender • Newsletter abonnieren

Für mich bedeutet das:
Ich gehe nicht ins neue Jahr, um zu fliehen.
Ich gehe, um weiter zu werden.
Um Platz zu schaffen – für mich, für andere, für das, was kommen will.
Und ich wünsche dir von Herzen, dass du diesen letzten Abschnitt des Jahres nicht mit Erwartungen füllst,
sondern mit einem einzigen, ehrlichen Satz:
„Ich bin noch da. Und das ist genug.“



wir würdigen, ordnen und finden kleine, klare Schritte für deinen Jahreswechsel.


Bleistift auf linierten Seiten – Workbook für Reflexion bei stiller Trauer

Mein Geschenk an dich: Dezember-Workbook

Ein ruhiger Raum für deine stille Erneuerung

Würdige stille Trauer – mit sanften Reflexionen & kleinen Schritten.

Wenn das Leben laut wird, braucht es nicht mehr Information – sondern Berührung.
Nicht mehr Tun – sondern Sein.
Und manchmal jemanden, der sagt: „Ich sehe dich. Ich halte Raum.“

Genau das ist meine Intention für dieses Jahr: ein liebevolles Workbook, das dich durch den Dezember begleitet – nicht mit Antworten, sondern mit Anwesenheit.

Für wen? Für Menschen in stillen Verlusten und Phasen leiser Veränderung. Für dich, wenn du stille Trauer würdigen und Selbstfürsorge wieder spüren willst – ohne Druck.

📓 Das Dezember-Workbook: „Dein innerer Jahreskreis“

Begleitend zu diesem Blogartikel schenke ich dir ein kostenfreies Workbook – eine Einladung, dein Jahr zu würdigen, dich selbst zu reflektieren und dich innerlich auf das auszurichten, was dir wirklich wichtig ist.

Du findest darin:

  • Sanfte Reflexionsfragen zu den vier Dezember-Wochen
  • Wertearbeit: kleine Übungen zu Würde, Wahrhaftigkeit, Sanftheit
  • Raum für deine persönliche Rückschau (ohne Bewertung)
  • Einen liebevollen Abschluss-Ritus (kleines Ritual bei Trauer)
  • Erste, zarte Schritte in deine Vision 2026 – aus dem Herzen, nicht aus dem Kopf

Tempo: dein eigenes. Mit Kerze, Musik oder in Stille – so, wie es sich gut anfühlt.


Kostenlos · kein Muss · in deinem Tempo

🎄 Kleiner Zusatz: Adventsimpulse

Falls du das hier früh im Dezember liest: Es gibt leise Adventsimpulse – kurze Sätze zum Innehalten, täglich ein kleines Licht nach innen.
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(Wenn du später liest: Das Workbook trägt dich auch ohne Advent – es ist bewusst zeitlos gestaltet.)

💌 So bekommst du dein Workbook

  • Direktdownload: über den Button oben (PDF)
  • Oder per E-Mail: Trag dich in meinen Newsletter ein, dann verpasst du kein Workbook mehr.
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Unsicher? Schreib mir einfach. Ich antworte dir wertschätzend & ohne Druck.
Kontakt

Diese Zeilen – und dieses Workbook – sind mein Weg, dir zu sagen: Danke.
Danke, dass du mitliest. Dass du dich auf dich selbst einlässt.
Dass du immer wieder weich wirst, wo es hart war.

Denn das größte Geschenk, das wir uns machen können, ist uns wieder zu spüren – und in dieser Berührung Kraft zu finden.


Kerze neben Tasse und Decke – leises Licht als Trost bei stiller Trauer

 Was bleibt, ist Licht

Ein Schlusswort aus meinem Herzen für alle, die sich gerade verlieren – und neu finden

Wenn ich auf dieses Jahr zurückschaue, dann nicht wie auf ein Kapitel, das ich abschließe.
Sondern wie auf einen Raum, den ich mit meinem ganzen Wesen durchschritten habe – mal tastend, mal stolpernd, mal kraftvoll… aber immer weitergehend.

Ich weiß nicht, wie dein Jahr war.
Ich weiß nicht, was du getragen hast,
was du verloren, was du gefunden,
was du verschwiegen, was du gehofft hast.
Aber ich weiß: Du bist noch da.
Und das allein ist schon ein Wunder.

Vielleicht fühlst du dich müde.
Vielleicht hoffnungsvoll.
Vielleicht leer, vielleicht voll.
Vielleicht alles zugleich.
Dann darf ich dir sagen: Du bist nicht falsch.
Du bist einfach Mensch.
Und du bist nicht allein.

Was bleibt, ist nicht das, was du geschafft hast,
sondern das, was du gehalten hast, obwohl es schwer war.
Was bleibt, ist nicht das, was du geplant hattest,
sondern das, was sich in dir verändert hat, als alles anders kam.
Und was bleibt, ist: Licht.

Auch wenn du es manchmal nicht siehst.
Auch wenn du es in dir selbst verloren glaubst.
Auch wenn andere es nicht erkennen.
Es ist da.
In deiner Stimme.
In deinem Atem.
In der Art, wie du morgens wieder aufstehst.
Wie du weitergehst – nicht, weil du musst.
Sondern weil etwas in dir weiß:
„Da wartet noch Leben auf mich. Und ich will es nicht verpassen.“

Ich wünsche dir für diesen Dezember nicht nur Licht im Außen,
sondern auch das stille, klare Leuchten in dir.
Möge dieser letzte Monat dir das bringen, was du nicht gesucht hast – aber brauchst:
Stille. Kraft. Erinnerung.
Dass stille Trauer Würde bekommt.
Dass stille Verluste gesehen werden.
Und dass du dich erinnerst: Du bist Licht. Und du darfst dich erinnern.

Ich bin mit dir.
Von Herz zu Herz,


FAQ

Was ist stille Trauer?

Stille Trauer beschreibt Verluste und Abschiede, über die selten gesprochen wird – z. B. Trennung, Krankheit, Tod, unerfüllter Kinderwunsch oder Rollenwechsel. Sie zeigt sich leise: als Müdigkeit, Rückzug, innere Unruhe. Ein würdevoller Raum und kleine, klare Schritte helfen weiter.

Was hilft mir bei stiller Trauer im Dezember am meisten?

Ein 10-Minuten-Ritual, Mini-Schritte im Alltag (ein Atemzug, ein Satz, eine Grenze) und ein ruhiger Rahmen ohne Druck.
Wenn du Orientierung möchtest: das Klarheitsgespräch (30 Min, kostenfrei) – wir klären, was dir jetzt guttut.

 

Worin unterscheidet sich stille Trauer von „sichtbarer“ Trauer?

Bei stiller Trauer fehlen oft Sprache und äußere Rituale. Darum helfen Mini-Rituale und Begleitung, damit Unsagbares Raum bekommt. Mehr zu meiner Haltung: Coaching mit Herz.

Gibt es etwas zum Mitmachen – ohne Druck?

Ja: das Gratis-Workbook „Dein innerer Jahreskreis mit Reflexionsfragen und Abschluss-Ritus; du nutzt es in deinem Tempo – mit Kerze, Musik oder Stille.
Alternativ: Newsletter (1×/Monat Impulse).

Wann ist Begleitung sinnvoll – und wie läuft das ab?

Wenn du merkst „Allein drehe ich mich im Kreis“, entlastet Begleitung.
Im Klarheitsgespräch (30 Min, kostenfrei) besprechen wir Ablauf, Termine & Preis – ohne Verkaufsdruck.
Mehr Einblick: Kundenstimmen

Hilft Berührung, wenn mir Worte fehlen?

Manchen hilft eine Raindrop-Sitzung – eine ruhige Aromaöl-Anwendung, separat buchbar. Sie ersetzt kein Coaching, kann aber Entspannung und Selbstwahrnehmung unterstützen.